Ian Mardon

kanadischer Violinvirtuose

Vita

Sein enthusiastisches Spiel verhalf Ian Mardon dazu, sich bei Auftritten mit verschiedenen Orchestern Deutschlands, Kanadas und den USA als herausragender Violin-Solist zu etablieren. Heute gibt er regelmäßig Konzerte als Solist und Kammermusiker sowohl auf dem nordamerikanischen Kontinent als auch in Deutschland und Europa.

Mardon spielte in mehreren TV-Filmen und –Shows und wirkte sowohl in der Werbung als auch bei zahlreichen CD-Produktionen mit. Zusammen mit der Pianistin Quitterie Larré nahm er seine erste CD mit Werken von Beethoven, Brahms und Franck auf.

Auf der CD „On a Bloomin´ Lotus Flower“, die er selbst produzierte, sind Eigenkompositionen zu hören, die stark aus dem sonst sehr klassisch geprägten Rahmen fallen. Für den mit einem Oscar ausgezeichneten Kurzfilm „Die rote Jacke“ spielte Mardon die Titelmelodie ein.

Im Jahr 2012 veröffentlicht Ian Mardon eine CD mit Werken norwegischer Komponisten, die er zusammen mit seiner langjährigen Begleiterin Yuko Hirose einspielte. Für den Londoner Label „Toccata Classics“ nahm er zwei CDs mit Werken des vergessenen Brahms-Freundes Ferdinand Thieriot mit seinem Kammermusik-Ensemble Hamburg Chamber Players auf.

Jahrelang war er auch regelmäßig auf NDR zu hören.

 

20 Jahre lang widmet er sich als künstlerischer Leiter des flexiblen Ensembles Hamburg Chamber Players der Kammermusik. Diese Begeisterung für die Kammermusik führt Mardon jetzt weiter mit dem Trio con M.I.O. sowie mit dem Mardon-Ensemble fort. Zudem leitet Ian Mardon mehreren Kammerkonzert Reihen in Nord-Deutschland sowie das Hamburg Festival Orchestra.

Mardons Repertoire reicht von großen orchestralen Werken über eine große Bandbreite der Kammermusik bis hin zu mitreißenden Eigenkompositionen.

Mardon studierte bei dem bekannten kanadischen Geiger und Paganini-Preisträger Philippe Djokic an der Dalhousie University in Halifax, Kanada und bei der Tschaikowsky-Preisträgerin Masuko Ushioda am New England Conservatory in Boston, USA. Dort schloss er sein Studium mit dem „Master of Music“ ab.

Mardon spielt eine J. B. Guadagnini von 1775.